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Kann die Ernährung eigentlich den gesunden Erhalt meiner Zähne
beeinflussen? Ja, auf jeden Fall: Schon wenn die ersten Zähne im
Kleinkindalter durchkommen, werden sie von säurebildenden Bakterien
angegriffen. Besonders gerne halten sich diese Bakterien, auch
Laktobazillen genannt, in zuckerhaltiger Nahrung auf, gerade in den
Speisen, die die Kinder am liebsten essen. Man sollte den Kindern das
essen von z.B. Süßigkeiten auch nicht komplett verbieten, sondern nur
die Menge kontrollieren und vor allem regulieren. So ist es nicht
ratsam, dem Kind zwischendurch ständig zuckerhaltiges zum Naschen zu
geben, denn der Speichelfluss im Mund sorgt nur wenig für eine
kontinuierliche Reinigung an den Glattflächen der Zähne, während damit
gleichzeitig Zucker durch die Plaque-Bakterien langsam abgebaut
neutralisiert wird. Wenn nun jedoch pausenlos Gummibärchen in den Mund
wandern, wird der Neutralisierungsprozess unterbrochen und die
schmelzzerstörenden Bakterien werden wieder aktiv. Und damit nicht
schon beim Kleinkind die Zahnzusatzversicherung zum Einsatz kommen
muss, können die Eltern die leckeren Zuckerteile und Süßgetränke auf
ein Minimum reduzieren. Die Zahnärzte empfehlen daher: Besser 3-4
Mahlzeiten pro Tag, als viele kleine, kohlenhydratreiche
Zwischenmahlzeiten und Getränke. Die Zahnzusatzversicherung
wird früh genug zum Einsatz kommen, nämlich beim nächsten Termin der
Eltern und bei den Kindern spätestens, wenn sie sich den Naschkram mit
ihrem Taschengeld kaufen können.
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