Eine Seniorengenossenschaft ist eine freie Institution und stellt eine besondere Form der privaten Altersvorsorge dar. Menschen werden hier gepflegt und es wird zum Beispiel betreutes Wohnen angeboten. Es ist möglich, in einer Seniorengenossenschaft zu arbeiten und sich den Lohn entweder auszahlen zu lassen oder diesen auf ein besonderes Zeitkonto zu hinterlegen.
Hinterlässt man das Geld auf diesem Konto, kann man es sich später auszahlen lassen oder im höheren Alter Dienste oder Leistungen von der Genossenschaft dafür erhalten.
Solche Dienste äußern sich in Fahrt-Services oder in Einkäufen, die die Genossenschaft für einen erledigt. Der Vorteil liegt vor allem für ärmere Menschen klar auf der Hand. Da die Genossenschaft niedrige Stundenlöhne bezahlt, kann sie auch billige Dienste anbieten, welche eben von ärmeren Menschen oft genutzt werden.
Mithilfe dieser Variante der Altersvorsorge ist es möglich, sich ein sehr großes Zeitkonto aufzubauen, welches man während der Rentenzeit gut nutzen kann. Die Seniorengenossenschaft entstand in Württemberg und ist mittlerweile in mehreren Teilen Deutschlands vertreten, auch in Österreich wurde das Konzept nun ausprobiert und die Seniorengenossenschaft konnte auch dort, dank guter Aufnahme der Bevölkerung, Fuß fassen.
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